Wie finde ich einen seriösen Broker zum Forex-Trading, der zu mir passt

Zum erfolgreichen Trading von CFDs und Forex sind einige Faktoren entscheidend. Unter anderem kommt es dabei auf den richtigen Broker an. Bei der Vielzahl an Angeboten stellst du dir vielleicht die Frage, wie du den richtigen finden kannst. Die Antwort ist schnell gefunden, denn der Auswahlprozess umfasst einige wichtige Kriterien. Sind diese erfüllt, steht der Kooperation mit deinem Broker und dem Erfolg beim Trading nichts mehr im Weg.

Erster Schritt: Eigene Ansprüche definieren

Im Grunde genommen hast du zwei Optionen, um den perfekten Forex- und CFD-Broker zu finden. Dazu müssen aber auch die Basis stimmen und dazu gehört unter anderem der Gedanke, was du dir von ihm bzw. vom Trading generell eigentlich erwartest. Schau dir dazu die Website des Brokers genau an, informiere dich über seine Konditionen beim Trading und mache dir ein Bild, ob er seriös ist. Unter anderem solltest du auf die Gebühren achten, die er verlangt. Es gibt bereits zahlreiche in der Branche, die auf Kommissionen oder Gebühren beim Trading verzichten, womit du eigentlich nur den Spread zahlen musst. Auch bei diesen lohnt sich ein Vergleich, denn diese können deutliche Unterschiede in der Höhe aufweisen. Für den Einstieg ist es ratsam, wenn du dir einen Broker suchst, der sowohl niedrige Handelskosten als auch ebensolche Spreads bietet. Damit ist ein erfolgreiches Trading schon einmal möglich.

Zweiter Schritt: Auf die Vielfalt der Handelsmöglichkeiten achten

Natürlich haben auch die Möglichkeiten des Handels einen wesentlichen Einfluss für die Frage, welcher Broker für den Forex-Handel für dich der Richtige ist. Dabei solltest du in erster Linie auf die unterschiedlichen Modi des Trading achten, denn diese gewährleisten dir ein hohes Maß an Flexibilität. Verschaff dir auch einen Überblick auf die Handelsplattformen, die dir der Broker zur Verfügung stellt. Sehr häufig wird hier auf den bekannten Meta Trader gesetzt, der vor allem in den Versionen vier und fünf häufig zu finden ist. Dort findest du zum Trading sehr viel Komfort und vor allem wichtige Tools, mit denen du aufgrund von zur Verfügung gestellten Tools, Analysen erstellen kannst. So bist du auf dem besten Weg beim Trading mit Forex und CFDs auch Erfolg zu haben. Natürlich gibt es auch andere Handelstools, die sehr gut geeignet sind. Hier kommt es auf deine individuellen Bedürfnisse und Ansprüche an, welche perfekt zu dir passt.

Schritt drei: Die Seriosität in Augenschein nehmen

So erfolgreich sich das Trading mit Forex und CFDs auch in letzter Zeit durchgesetzt hat, bestehen immer noch gewisse Vorurteile, ob das Ganze auch seriös ist. Dies betrifft vor allem die Wahl des Brokers, der natürlich diesen Ansprüchen vollumfassend gerecht werden muss. Dazu solltest du darauf achten, ob auf der Webseite des Anbieters auch eine Niederlassung oder eine Büroadresse angegeben ist. Sollte ein Broker keine physische Anschrift oder Kontaktmöglichkeit angeben, ist Vorsicht geboten. Nur die Verfügbarkeit per Telefon oder Skype und Chat bzw. E-Mail ist nicht mehr relevant, wenn du keine tatsächliche reale Adresse auf der Homepage des Brokers findest. Dabei darfst du dich keinesfalls von einer eventuell sehr professionell aufgebauten Webseite blenden lassen.

Individuelle Faktoren wie mobile App sprechen für einen Broker

Mobile Trading App

Mobile Trading App

Wer mit Forex oder CFDs handelt, der tut dies nicht nur Zuhause vor seinem PC und zu bestimmten Zeiten. Immer wieder kann die Situation auftauchen, dass du dir auch von unterwegs einen Überblick über den Stand der Dinge beim Tradingverschaffen möchtest. Deshalb ist bei der Wahl des Brokers auch auf eine mobile App zu achten. Mittels Smartphone oder Tablet kannst du so das Handelskonto für Forex und Co. im Blick behalten und das aktuelle Trading überwachen. Die meisten dieser mobilen Apps bieten ein hohes Maß an Komfort und viele Optionen, um einzelne Trades erfolgreich zu platzieren., Grundsätzlich ist die Basis dabei meist die gleiche Plattform, wie du sie auch am Computer zur Verfügung hast. 

Broker muss einer Regulierung unterworfen sein

Ob ein Broker in Sachen Forex-Trading seriös ist, kannst du auch daran erkenne, ob er sich einer staatlichen Aufsicht unterzieht. Grundsätzlich macht dies die entsprechende Aufsichtsbehörde eines Staates, in dem der Broker seinen Hauptsitz hat. Es gibt aber auch weitere Behörden, die das Trading und die Tätigkeit des Brokers beaufsichtigen, wenn er zum Beispiel in einem zusätzlichen Land seine Dienste anbietet. In Deutschland ist im übrigen die BaFin für die Regulierung zuständig, in der Schweiz müssen seit 2009 alle Forex-Broker über eine Banklizenz verfügen, die mittels SFDF oder ARIF bzw. FINMA überwacht wird. Wenn du an Trading in den Vereinigten Staaten denkst, sollte der gewählte Broker von der NFA oder CFTC bzw. in Hong Kong von der SFC reguliert werden. Für Schweden und Dänemark ist dafür die jeweilige FSA zuständig, während dafür in Dubai die DMCC, die DGCX oder die DFSA und die ESCA vorgesehen ist.

Schritt vier: Die Finanzen nicht aus den Augen verlieren

Bevor du mit dem Trading von Forex los legst, gilt es auf die Mindesteinlage zu achten. Denn wie hoch diese erste Investition ausfällt, gibt wesentlichen Aufschluss über den Broker. Wer hier gleich einmal eine vierstellige Summe erwartet oder sogar voraussetzt, ist für Einsteiger und Neulinge beim Trading vermutlich weniger gut geeignet. Einige Broker bieten sogar sogenannte Demokontos an, mit denen du dir einen ersten Eindruck über die Handelsplattform sowie über die einzelnen Möglichkeiten zum Traden verschaffen kannst. Dabei kannst du das Trading unter nahezu realen Konditionen versuchen und gehst keinerlei Risiko ein. Neben diesem Angebot, das für dich auch später interessant sein kann, wenn du etwa neue Strategien für das Forex Traden probieren möchtest, bieten Broker auch immer wieder Boni für Neukunden an. Diese stehen meist in Verbindung mit deiner ersten Einzahlung auf das Konto, wobei du oft einen prozentualen Bonus, der sich am ersten eingezahlten Betrag orientiert, erhältst. Je nach Kontomodell gewähren viele Broker dabei Boni in Höhe von zehn bis sogar hundert Prozent der Ersteinzahlung. Damit kannst du sehr entspannt in das Trading einsteigen, weil du ja nicht umgehend das komplette eigene Kapital einsetzen musst. Allerdings musst du zur Inanspruchnahme des Bonus oftmals bestimmte Kriterien erfüllen, weshalb du dir diese Angebote im Vorfeld sehr genau ansehen solltest. Sind diese fair und auch langfristig umsetzbar, geben sie eine weitere Hilfestellung in der Entscheidung, welcher Broker für dich der Richtige sein kann.

Blick auf die Schulungen lohnt sich immer

Nicht zuletzt solltest du bei der Auswahl deines Brokers für das Forex-Trading auch auf ein eventuell vorhandenes Schulungsangebot achten. Das erleichtert dir nämlich einen grundsätzlichen Einstieg in die Materie und gewährleistet, dass du dich regelmäßig und intensiv weiterbilden kannst. Viele Broker bieten deshalb umfangreiche Maßnahmen zur Schulung an und sorgen dafür, dass du dich beim Trading jederzeit entsprechend weiterbilden kannst. Neben E-Books und Video-Kursen bzw. Anleitungen findest du oftmals auch Webinare, bei denen du umfangreiches Wissen entsprechend für deine eigenen Bedürfnisse nutzen kannst und noch tiefer in den erfolgreichen Handel mit Forex einsteigen kannst. Damit bist du beim Trading immer auf dem neuesten Stand und kannst aus bereits erprobten Handelsoptionen und Tradingstrategien deinen eigenen Nutzen ziehen.

Als letzten Schritt auf Ruf des Brokers achten

Wenn du dich bei der Wahl des Brokers auf Internetrecherche begibst, kannst du dir auf entsprechenden Seiten auch Informationen wie Bewertungen oder Erfahrungen mit ihm holen. Dabei solltest du jedoch beachten, dass das das oftmals verwirrend sein kann. Immerhin hat jeder unterschiedliche Ansprüche an seinen Broker, weshalb du schlechte Erfahrungen anderer nicht überbewerten solltest.

Forex-Handel: Dein Einstieg in den internationalen Währungsmarkt

Ganz einfach: So gelingt Dein optimaler Einstieg in den Forex-Handel! 

Kein Markt ist so gut für Trading-Neulinge geeignet wie der Forex-Markt - der internationale Handel mit Währungen. Viele klassische Investitionsvehikel, wie Aktien oder Anleihen, werfen erst bei relativ hohem Eingangskapital eine einigermaßen akzeptable Rendite ab. Gleichzeitig wird dem Spekulanten durch Steuern, Transaktionskosten und den relativ kurzen Handelszeiträumen wenig Spielraum geboten, schnell auf neuste Entwicklungen zu reagieren. Ganz anders der Währungsmarkt: Forex wird immer gehandelt! 24/7 und selbst mit kleinsten Währungseinheiten. Hier kannst Du bestimmen, wann, wieviel und wo Du Dein Geld anlegst - auf welche Währungsbewegung Du setzt. Ob Du auf fundamentale Analyse (Nachrichtenschau, politische Spekulation etc.) setzt, oder auf technische Analyse (statistische Auswertung vergangener Bewegungen) - im Forex-Trading ist beides möglich.

Was genau ist Forex-Trading?

Forex steht für "Foreign Exchange", zu deutsch "Währungsumtausch" und bezeichnet den Handel mit international verfügbaren Währungen. Jedes mal wenn Du im Ausland zur Wechselstube gehst und Dein Geld umtauschen möchtest, erlebst Du das Ergebnis dieses Handels. Die Wechselstube besitzt für jedes Währungspaar einen Kauf- und einen Verkaufspreis (Im Trading auch "bid" und "ask" genannt). Diese Werte beschreiben den Preis zu dem das Geschäft bereit ist eine Währung an- bzw. zu verkaufen. Der gegenwärtige Kurs liegt genau in der Mitte - der Unterschied zwischen beiden Preisen nennt man Marge oder "spread". 
Die weltweit größten Währungsmarktplätze (New York, London und Tokyo) handeln jeden Tag mit Geld im Wert von über 5 Billionen US Dollar. Die Händler auf diesen Devisenmärkten (und deren Software) agieren wie tausende kleine Wechselstuben, die je nachdem wie häufig eine Währung angefragt wird, den Marktpreis anheben oder wieder absenken. Dieser Prozess findet blitzschnell und rund um die Uhr statt und ermöglicht es so eine weltweit zugängliche Trading-Plattform bereitzustellen.

Wo liegt der Unterschied zum Handel mit Aktien?

Mit einer Aktie kaufst Du einen kleinen Anteil an einem Unternehmen. Je nachdem, wieviele Anteile prozentual Du an diesem Unternehmen erwirbst, erlauben sie Dir sogar ein gewisses Mitbestimmungsrecht bei Unternehmensentscheidungen. Das Unternehmen erhält im Gegenzug dafür frisches Eigenkapital, das selbst bei Wertverlust der Firma von keiner Bank eingeklagt werden kann. 
Aktien werden nur tagsüber an Werktagen gehandelt und bis auf die ganz großen Unternehmen kann es immer vorkommen, dass sich beim Trading an der Börse einmal kein Käufer oder Verkäufer finden lässt. In dem Fall gibt es keine Möglichkeit seine Aktien rechtzeitig loszuwerden. Ganz anders im Forex-Trading, wo es sich durch das schiere Handelsvolumen praktisch immer einen Gegenpart finden lässt.

Was sind die Vorteile für Einsteiger?

Es besteht ein großer Vorteil darin, dass beide Seiten einer Transaktion im Forex-Trading auf einem tatsächlich existierenden Wert basieren, denn: Will man eine Aktie verkaufen, muss man sie vorher erst besitzen! 
Eine Spekulation auf fallende Preise wäre also nur möglich, wenn indem einen Leerverkauf tätigt, also eine Aktie verkauft ohne sie zu besitzen - was wiederum nur möglich ist mit einem guten Broker, der sie besitzt und Dir vorher ausleiht. 
Nicht so im Forex-Trading, wo sowohl die erste Währung, als auch die Zweite physikalische Güter sind, die jederzeit ausgezahlt werden können.
Als Anfänger profitierst Du stark davon, dass der Broker in vielen Fällen nur den Kontakt zum Marktplatz für Dich herstellt: So fallen für Dich weder Kommissionen, noch Broker- oder Umtauschgebühren an. Wie auch in der Wechselstube wird hier das meiste Geld noch mit der Preismarge verdient - eine ideale Grundlage also um schnell und ohne versteckte Kosten zu handeln.

Welche Risiken existieren im Forex-Trading?

Forex-Trading ist kein Nullsummenspiel. Wie eben schon erwähnt, verdienen involvierte Broker und Marktmitarbeiter an dem Unterschied zwischen Kaufs- und Verkaufspreis (dieser liegt im Normalfall bei ca. 0.1%). Das heißt, dass etwas weniger als 50% aller Teilnehmer am Währungsmarkt einen positiven Betrag verdienen. Etwas mehr als die Hälfte aller Teilnehmer wird eher noch Geld verlieren. Die Chancen sind also nicht optimal, aber weitaus besser als jedes Glücksspiel im Casino. Die erste Priorität sollte es also sein, immer mit einem kühlen Kopf an das Forex-Trading zu gehen und so viel es geht zu lesen und auszuprobieren (bspw. mit Probeaccounts.)

Wie wähle ich den besten Online-Broker aus?

Das wichtigste bei der Auswahl des richtigen Online-Brokers ist die Sicherheit des investierten Geldes. Einerseits sollte sichergestellt sein, dass der jeweilige Broker in Deinem Land operieren darf und dass es sich nicht um einen Betrugsversuch handelt. Hierbei helfen Onlinerecherchen mit Suchbegriffen wie "BrokerXY Betrug" oder "BrokerXY Scam". Auch wenn Gewinne in Aussicht gestellt werden, die zu gut um wahr zu sein scheinen, ist große Vorsicht geboten. Hat man einige vertrauenswürdige Broker gefunden, so stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Transaktionen, versteckten Kosten und Gewinnmargen, der Auswahl an verfügbaren Währungspaaren, sowie der Qualität des Kundenservice.

Werde jetzt zum Trading-Profi und lerne wie die ganz Großen den Forex-Markt für sich arbeiten lassen!

Das Trading mit verschiedenen Währungen ist eindeutig mit gewissen Risiken verbunden - für jeden Gewinner muss es einen Verlierer geben. Mit den richtigen Analysetools und einer durchdachten Strategie hast Du aber mit Forex die einmalige Chance mit wenig Einsatz viel zu bewegen!